„Lügenpresse halt die Fresse“


Das waren die Worte, die Worte die Spremberg in der Nacht zum 30.April/1. Mai und auch danach ziemlich weh taten. Noch heute ist der Vorfall ein Thema: Die Lausitzer Rundschau, Lokalpresse, hat mit einem Artikel, der sich kritisch über die Rechte Szene in Spremberg äußert, für Aufregung gesorgt. Für so viel Aufregung, dass eben jene Szene reagierte.

Die Lausitzer Rundschau. Noch nie war sie so bekannt, wie in Tagen wie diesen. Nun zahlt sich ihr Engagement gegen die Rechte Szene aus, die Arbeit, die Recherchen, sie tragen endlich Früchte und die Nazis fühlen sich endlich ein mal richtig auf dem Schlips getreten. Auslöser war der Artikel „Vermummte Neonazis am Bismarkturm„. Zur Erklärung: Der Bismarkturm ist eines unserer Warzeichen. Das genau davor vermummte Nazis stehen, ist ein erschreckendes Bild. Doch der Artikel war wohl zu viel der Kritik, denn in der Nacht zum 31. April, ein Tag nach Veröffentlichung des Artikels, fand man das obige Bild der Lokalredaktion vor. Wie ich finde ein eher unkonventioneller Weg, um die Presse leise zu stellen, um es einmal süffisant zu sagen. Doch das Bild erschreckt.. man muss schlucken, wie ich finde, doch das war ja noch nicht alles. Anscheinend fühlte man sich so gekränkt, dass man sich in der nächsten Nacht zu einer weiteren Tat hinreißen lies: Tierinnereien hängen über Schild und Briefkasten, eine Blutspur durch die ganze Gasse! Es beginnt das öffentliche Interesse.. Angriff auf die Pressefreiheit, so viele Zeitungen. Diese Meinung teile ich, doch was ich viel schlimmer finde: Die Angriffe haben eine neue Dimension, es wird mit Blut gespielt, es wird eine Atmosphäre produziert die Spremberg, meine Heimatstadt, nicht verdient hat!

Wir, die Bürger, wollen dieses Braune Stigma nicht! Wir, das Volk, um einmal mit deren Sprache zu sprechen, möchten keine Nazis in der Stadt! Wir Spremberger, sind demokratische Menschen, die die Pressefreiheit achten, also warum sollten wir uns wegen einen solchen Peinlichkeit einschüchtern lassen?! Es ist traurig, was und wie das passiert ist, aber es ist trauriger, dass sich diese Menschen nicht stellen. Sie haben eine Meinung, warum kommen sie nicht raus damit, warum?! Sie haben ANGST und das sollte unserer jeden Motivation sein, die der Lausitzer Rundschau und die unserer Gesellschaft! Wir haben Nazis nicht zu dulden, das ist unsere Stadt und nicht die Stadt der Glatzen! Klar klingt das gerade alles sehr populistisch, doch es ist die Wahrheit. Diese Szene mag es nicht, wenn man sie kritisiert, also müssen wir weiter damit machen! Sie mögen es nicht, wenn wir uns wehren, also müssen wir weiter damit machen! Lasst es mich auf den populistischen Punkt bringen: JETZT ERST RECHT!

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