Deletantenstadl rbb


Zuallererst bedank ich mich für die große Resonanz auf meinen Aprilscherz, doch heute muss ich zum ernst der Tatsachen zurückkehren!
Im Mittelpunkt meiner Kritik steht der rbb bzw. der Sportplatz vom rbb. Dieser wird so deletantisch geführt und produziert, dass man nur den Kopf schütteln kann. Auch wenn in den letzen Wochen zumindest auf einer Position Veränderungen vorgenommen wurden, dass ändert was am Erscheinungsbild, aber nichts an der Qualität.

Ich möchte hier das Pferd von hinten aufrollen, wie man das so schön sagt. Es geht ja schon von Anfang an los, es ist vollkommen entscheidend, wer einen am Pult begrüßt. Ist es Dominik Vischer oder Sarah Beckmann, so ist alles gelaufen, Sprachfehler sind vorprogrammiert und das Frauen so etwas wie Modegeschmack besitzen ist vollkommen ausgehebelt. Einzig und allein Dietmar Teige kann auf Qualitätsebene mithalten. Doch annscheinend hat auch das rbb dies bemerkt und Dominik Vischer von der Stelle genommen, was, ohne zu meinen, dass ich das besser könne, besser so ist. Doch die Begrüßung war ja nur der Anfang des Weltunterganges.

Denn danach bekommt man mindestens eine halbe Stunde berichtet, wie es um die Abstiegschancen der Berliner Hertha steht, ob man will oder nicht. Da ist es nicht verwunderlich, dass auch Michael Preetz binnen zwei Monaten gleich zwei mal zu Gast ist, weil er Trainer entlassen hat, was wohl zu seinen einzigen Stärken gehört oder das sich die ersten drei Nachrichten auf ihrer Internetpräsenz um eben jenen Verein konzenrtieren. Nun gut, Berlin gehört ja auch ins Einzugsgebiet des rbb, doch ein kleiner Bericht über maximal fünf Minuten würde es doch auch tun, oder? Schließlich gibt es auch Sportarten, die es verdient hätten gezeigt zu werden, weil sie sonst eher nicht zu sehen sind, doch stattdessen verplämpert man die Zeit, um zu sagen, dass der Berliner Tennisclub vor der Insolvenz steht, was nun wirklich nur Berliner Zuschauer interessieren dürfte, um nur ein Beispiel zu nennen, oder man zeigt gerne ein Drittligaspiel vom Fußball, natürlich, man mag es kaum glauben, eines Berliner Clubs. Danach folgt Handball, von wem wird berichtet? Richtig, den Berliner Handballverein. Um es kurz zu machen: Berlin! Das ist einfach zu viel..Brandenburg ist ein größeres Einzugsgebiet, mit fast doppelt so vielen Einwohnern und dennoch widmet man sich zu 75 Prozent Berlin zu, dass geht nicht!

Hat man auch diese quälenden Minuten überstanden, und ist noch nicht vor dem Fernseher eingeschlafen, so kann man sich wenigstens gegen 22.45 auf Bundesliga freuen, die man schon ab 22 Uhr hätte senden können, wodurch dem rbb massig an Zuschauer verloren gehen, doch dass scheint die Herren da ja nicht wirklich jemanden zu interessieren. Doch kommen wir zum Kern der nächsten Kritik.. ich sehe die Spiele meist nicht zum ersten mal, sondern habe sie mir schon mehr oder weniger live zu Gemüte geführt und da fallen Ungereimtheiten auf: Was man doch alles durch Schnitt verfälschen kann! Was live nach einer Dominanz der Heimmannschaft aussieht, wird im Sportplatz als wirkungslose Gurkentruppe dargestellt. Doch damit nicht genug. Am Wochenende im Spiel Hoffenheim gegen Schalke haben zwei Elfmeter den weg ins Tor gefunden, nicht nur meiner Meinung nach waren beide Pfiffe eher unberechtigt, wobei der zweite gegeben werden kann. Beim Sportplatz sieht man das anders! Der erste, wo nicht ansatzweise eine Berührung zu erkennen ist, sagt der Kommentator das dies ein Elfmeter sei, doch der zweite sei fraglich. Da kann man nur den Kopf schütteln, wegen einer solchen Berichterstattung!

Hat man auch diesen Tagespunkt überstanden, so fehlt nur noch eine der sinnlosesten Rubriken der Fernsehgeschichte: Draufgehalten! (Vorgeschmack) Da erlaubt sich doch tatsächlich ein Radiomoderator, der da auch hingehört ohne Frage, im Fernsehen einen Text vom Telepromter abzulesen. Amüsant: Es erscheint ja fast zufällig, dass eben jener vorgeschlafener Text des Thomas Kroh unter dem Video steht. Das kann auch der aktuelle Praktikant machen! Der würde dies wahrscheinlich auch noch besser hinbekommen, denn die eher unbeholfen wirkenden Gesten von Kroh und (angeblich) dessen ach so provokante Meinung wirken lächerlich! Ja, diese Meinung soll provozieren, dass tun sie manchmal auch, doch wie um Himmels Willen soll das die breite Masse zum Nachdenken anregen, wenn es keiner schaut?! Diese Rubrik sollte man sich endlich sparen, sie ist komplett sinnlos, deletantisch und meist auch noch vollkommen am Thema vorbei.

Zählt man alles zusammen findet man (zumindest aus meiner Sicht) keine positiven Aspekte dieser Sendung. Da stellt sich mit die Frage: Wenn „Gottschalk Live“ beim Ersten in Frage gestellt wird und kurz vorm Abgang ist, warum nicht auch der „Sportplatz“ beim rbb?!

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