Google+ – Konkurrenz für Facebook?


In den letzten Tagen hat sich sehr viel getan, also bei Google. Dem normalen Benutzer von Google dürfte etwas am Layout aufgefallen sein. Man hat die obere Schlichte leiste in ein Schwarz getaucht… gibt man eine Suche ein, wird sofort, noch während dem Eintippen, danach gesucht. Doch noch etwas fällt auf:

Hinter jedem Suchergebnis taucht ein komischer Button auf, auf dem „+1“ zu erkennen ist (Auch hinter jedem Artikel von mir). Dahinter steckt das Verbreitungsmittel für Google +, dem Social Network von Google. Noch ist es leider nicht für jedermann zugänglich, doch es verspricht Großes! Bei einem Klick auf den „+1“-Button teilt man diesen Link im Google+ Netzwerk. Wie der „like“-Button von Facebook eben und genau das ist Googles Ziel: Facebook entthronen.

Google+ befindet sich derzeit in der Testphase mit einigen hundert Nutzern. Einer davon: Mark Zuckerberg. Richtig, der Facebook-Erfinder. Laut Google-Statistik ist er der am best vernetzte Mensch im Google+ Netzwerk. Angst? Wenn ja, meiner Meinung berechtigt. Denn das Konzept von Google ist einfach: Alles in einem. Dazu benutzen sie fünf wesentliche Bausteine:

Circles

Dieser Bestandteil erinnert leicht an Twitter. Man kann verschiedene „(Bekanntschafts-)Kreise“ anlegen und darin Kontakte ablegen. Heißt, jeder Bekanntschaftskreis hat einen eigenen Kreis, wie zum Beispiel: Freunde, Familie, Arbeit und so weiter…

Durch diese Kreise kann man dann Statusmeldungen benutzerdefiniert auf Kreise loslassen. Zum Beispiel nur auf den Kreis Freunde oder auf alle Kreise.

Fügt man eine Person einem Kreis hinzu, heißt das nicht, das man mit einander befreundet ist. Fügt man jemanden zu kannst du seine Statusbeiträge lesen, wenn er sie öffentlich macht. Tut er das auch, kann er deine ebenso lesen. Wie bei Twitter mit „folgen“.

Sparks

Langeweile im Internet? Das soll Sparks verhindern. Google sucht nach den eingebenen Interessen und bietet interessante Seiten, Nachrichten und Videos für diese Interessen an.

Hangout

Skype für den Browser. Das ist eines der großen Vorteile von „g+“. Man brauch Zusatzprogramme, wie Skype nicht mehr. Man sich mit Menschen über Kamera unterhalten und nicht nur zu zweit, sondern in Gruppen! Das haben Konkurrenz-Seiten, wie Facebook, (noch) nicht.

Sofort-Upload

Die letzten zwei Bausteine beziehen sich auf die Mobilität des Netzwerks. „Sofort-Upload“ meint das, wie es heißt. Man muss, wenn man das will, nicht mehr jedes Foto einzeln hochladen, dass macht Google+ für dich. Da heißt es nur noch die richtigen Fotos zu schießen… Diese Funktion sollte aber auch zu deaktivieren sein.

Huddle

Huddle soll die SMS überflüssig machen. Vor allem, wenn es das schreiben mit mehreren Leuten betrifft. So entstehen Gruppenchats über Google+…

Diese Dinge sind gut durchdacht und wie schon gesagt, dass große Ziel ist es Zusatzprogramme überflüssig zu machen. Skype und ICQ sollen nicht mehr gebraucht werden, man hat ja Google+. Meiner Meinung nach hat Google+ das Potenzial, für Facebook gefährlich zu werden. Man sollte nun nur nicht den Zeitpunkt verpassen, es für alle zugänglich zu machen. Jetzt ist es in aller Munde, in einem Monat nicht mehr. Also besser heute auf machen, als morgen. Es wird sicherlich schwer Facebook mit den 750 Millionen Nutzern zu überholen, doch ernstzunehmende Konkurrenz ist es schon, weil Google an sich wesentlich mehr Nutzer hat als Facebook und somit auch mehr Menschen erreichen kann.

Das Facebook, um Mark Zuckerberg, dass ganze auch ernst nimmt, sieht man meiner Meinung schon darin, dass er eine Google Chrome App blockiert hat lassen, die den schnellen Transfer von Facebook-Freunden zu Google+ ermöglicht hat. Mal schauen, ob und was Facebook, Google+ in den nächsten Tagen entgegensetzen kann, doch ich glaube an den Erfolg von „G+“

Bild: © Google

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